Leere

Gefühlte Leere, das Gefühl nicht gesehen und nicht als das was man ist beachtet zu werden, nur aufzufüllen durch das Interesse und die Bewunderung anderer Menschen obwohl man selbst nicht viel zurückzugeben hat. Der Wunsch, dass die eigene Eitelkeit körperlich und seelisch befriedigt wird, der Wunsch besonders zu sein, der Wunsch selbst ein interessantes, nicht normales Leben zu führen wie all die anderen um einen herum, die scheinbar so viel mehr erleben, so viel spannender sind, so viel besseren Sex haben, so viel beliebter sind, so viel besser aussehen als man selbst.

Die nagende Wut und der zersetzende Hass auf alles was man glaubt haben zu wollen aber nicht haben kann. Die Angst, dass mit jeder Minute das unausweichliche finale Ende naht.

Das schale Gefühl nach dem kurzen Kontrollverlust, in dem man der geifernden Gier nach mehr nachgab, den man sich nicht vorstellen konnte, überhaupt zulassen zu können, nun alle Folgen ertragen zu müssen, die Unsicherheit aushalten zu müssen die man selbst erzeugt hat.

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